Montag, 9. Juli 2012

Wie ich abgenommen habe....


Unter meinem letzten Outfitpost vor meinem Urlaub, hatte ich einen Kommentar, der mir doch die Röte ins Gesicht gemalt hat *schäm*, denn so etwas süßes habe ich noch nie gehört. Also erst mal Danke für das Kompliment!

Für alle, die wie ich auch, nicht so die Kommentare bei fremden Blogs verfolgen, zur Erklärung: Mir wurden unter anderem die Frage nach meinem Gewicht gestellt und ob ich dafür Sport mache oder besonders auf meine Ernährung achte. Ich hatte den Kommentar kurz im Urlaub gelesen und seit dem überlegt: Will oder kann ich diese Fragen beantworten? Schließlich ist es doch etwas persönliches und, das möchte ich hier betonen, bin ich nun mal kein Experte auf dem Gebiet Ernährung und Sport. Jedoch habe ich mich dazu entschlossen das ganze in einem Blogpost, als nur im Kommentar, zu beantworten, denn es erinnert mich ein wenig an mich selbst, aber dazu später mehr.

Ich möchte nochmal betonen: Meine Erfahrungen und Meinung bezüglich Ernährung und Sport und wie man dadurch abnehmen kann, bzw. seine Figur verbessern kann ist rein subjektiv und geben nur das wieder, was ich erlebt habe und was mir geholfen hat. Ob man sich dem anschließt bleibt jedem selbst überlassen. Ich möchte lediglich eine kleine Hilfestellung geben.

So, und los geht’s:
Zu der Frage was ich wiege und wie groß ich bin, möchte ich eigentlich keine Auskunft geben (mit Bitte um Verständnis), denn es kommt auch sehr auf die individuelle Veranlagung, Gene und Körperbau an, soll also heißen, dass ich nicht möchte, dass jemand denkt, wenn ich so groß bin und soviel wiege könnte ich so aussehen. Nur soviel: Mein BM liegt im gesunden Bereich, wobei dieser ja mittlerweile auch keine sichere Richtgröße mehr darstellt. Jedoch ist er ein guter Anzeiger, jedenfalls für mich, wie es um meine körperliche Fitness bestellt ist.

Man glaubt es vielleicht nicht, aber vor 10 Jahren habe ich auch über 15 Kilo mehr gewogen.
Die Schwester meines damaligen Freundes wollte gesund abnehmen und ich habe eher aus Neugier bei ihr mitgemacht, da ich auch seit einiger Zeit nicht zufrieden mit mir war. Über eine Bekannte hatte sie Unterlagen von Weight Watchers bekommen und wollte so versuchen Gewicht verlieren. Ich wusste damals gar nicht was das ist, fand aber die Idee, dass man Lebensmittel in Punkte umrechnet und am Tag ein bestimmtes Budget für diese zur Verfügung hat interessant, ich liebe ja Tabellen und Listen :-D

Ich will damit jetzt nicht sagen, dass WW für jeden der Heilige Gral zum Abnehmen ist, denn es gibt bestimmt viele, bei denen es nicht funktioniert. Und das hier ist auch keine Werbung!!!

Ich kann eben nur für mich sagen, dass es funktioniert hat und auch meine Sichtweise auf das Essen bis heute verändert hat, da ich die ungefähre Punktzahl der einzelnen Lebensmittel immer noch wie eingemeiselt im Hirn habe. Man lernt abzuwiegen, ob man jetzt lieber für gar keine Punkte 2 Äpfel ist oder für 8 einen Schokoriegel, jetzt mal nur als kleines Beispiel. Wenn man sich natürlich für den Schokoriegel entscheidet, hat man für den Rest des Tages natürlich weniger Punkte, oder muss Sport machen um sein Punktekonto zu erhöhen. Kurz, es geht auch darum am Tage nicht mehr zu essen, als man Kalorien verbraucht. Man muss und sollte definitiv nicht hungern um abzunehmen, das kann nämlich ganz schnell nach hinten losgehen und ist nicht gesund! Man muss auch auf nichts verzichten, es geht um eine ausgewogene Kombination und es darf auch gerne mal ein Eis dabei sein, denn wenn man sich zu sehr gängelt macht es ja auch keinen Spaß. Ich habe auch keine speziellen Diätrezepte gemacht, das habe ich bei WW nie als notwendig empfunden. Wer sich informieren möchte: google spuckt eine Menge zu WW aus.

Sport gehört für mich ganz klar mit dazu, wenn man etwas an seinem Gewicht verändern möchte.
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich jetzt seit fast 1 Jahr keinen richtigen Sport mehr mache, außer, dass ich viele Strecken zu Fuß oder mit dem Rad zurücklege und lieber laufe anstatt auf den Bus zu warten. Geduld ist nicht gerade meine Stärke. Davor habe ich sehr lange Sport (Callenatics, so eine Art Bauch, Beine, Po in Verbindung mit Yoga und Pilates und Ballett) gemacht und auch getanzt, was mir zur Zeit sehr fehlt und ich demnächst wieder mit beginnen werde. Ich bin für mich zu der Überzeugung gelangt, dass mir Sport einfach gut tut. Die erste Woche nach einer längeren Pause ist furchtbar, aber ich merke, dass meine Energie danach zunimmt und auch die Lust öfter zu sporteln größer wird.
Ich persönlich bin kein Fitnessstudio Typ. Für mich ist es unpersönlich und zudem auch noch zu teuer. Wem das genauso geht, kann ich örtliche Sportvereine empfehlen. Dort kann man in der Regel auch in das oft vielfältige Angebot reinschnuppern und es ist oft wesentlich günstiger, als im Studio. Aber das muss jeder selbst entscheiden. Ist lediglich nur ein Tipp.

Wie gesagt, momentan bin ich nicht besonders streng mit mir, außer das viele Laufen und die Essenspunkte, die ich grob für mein Essen berechne. Ich muss aber definitiv wieder mit „richtigem“ Sport weitermachen.

Ich bin zumindest sehr froh, dass die Schwester meines damaligen Freundes die Initialzündung gab, denn ich hätte damals nicht gewusst, wie ich außer Sport etwas an meinem Gewicht hätte ändern können.

Ich hoffe, dass dieser Beitrag vielleicht dem ein oder anderen ein bißchen geholfen hat und wenn er Euch nicht interessiert hat, tut es mir leid, aber es gibt ja ein nächstes Mal ;-).

Und bitte nochmal: Das ist keine Bergpredigt oder das goldene Kalb, aber ich denke, Ihr könnt das bestimmt richtig einschätzen.






1 Kommentar:

  1. oje, da hab ich mit meinem kommentar ja ganz schön was ausgelöst *schäm* ich finds aber klasse dass du einen blogpost verfasst hast und so offen darüber geredet hast, vielen dank. ich denke dass du evtl einigen damit helfen kannst. mir hoffentlich auch ;) ich freu mich auf viele weitere ootd's mit deinem tollen body auf den du echt stolz sein kannst.
    lg, die angi

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